westsidestories

Max Stomm im Interview: „Wir wollen mit der Höttinger Au mitwachsen“

Seit einigen Monaten ist Max Stomm neuer Center Manager im EKZ west. Im Interview spricht er über seine ersten Eindrücke, die besondere Rolle des Stadtteilzentrums und warum ein Standort vor allem dann erfolgreich ist, wenn man ihn gemeinsam weiterentwickelt.

Herr Stomm, wie haben Sie Ihre ersten Monate im EKZ west erlebt?
Sehr positiv. Durch die längere Übergangsphase mit meinem Vorgänger Karl Weingrill konnte ich viele Abläufe, Menschen und Besonderheiten des Standorts schon früh kennenlernen. Das hat mir
den Einstieg sehr erleichtert und mir die Möglichkeit gegeben, gut im EKZ west anzukommen.

Was war Ihr erster Eindruck vom EKZ west und vom Umfeld in der Höttinger Au?
Man merkt sofort, dass das EKZ west für diese Gegend eine wichtige Rolle spielt. Die Höttinger Au ist ein wachsender Stadtteil Innsbrucks, und mit dieser Entwicklung wächst auch der Bedarf an Nahversorgung, Dienstleistungen und Gastronomie. Genau hier ist das Stadtteilzentrum ein zentraler Anlaufpunkt.

Gab es etwas, das Sie an diesem Standort besonders angesprochen hat?
Ja, vor allem das gute Miteinander im Haus. Besonders positiv aufgefallen ist mir die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Shoppartnern. Man merkt, dass hier gemeinsam gedacht und gearbeitet wird – und das ist eine große Stärke des EKZ west.

Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Austausch mit den Pächtern?
Ein Center funktioniert am besten, wenn man offen miteinander umgeht, Herausforderungen ehrlich anspricht und gemeinsam nach Lösungen sucht. Die Pächter sind sehr nah am täglichen Geschehen und haben oft ein gutes Gespür dafür, was funktioniert und wo noch Potenzial liegt.

Welche Rolle spielen Events und Aktionen für das EKZ west?
Eine sehr wichtige. Solche Formate bringen Abwechslung, schaffen Aufmerksamkeit und machen das Center noch lebendiger. Gleichzeitig helfen sie dabei, bestehende Kundinnen und Kunden zu
binden und neue Besucherinnen und Besucher zu gewinnen.

Wenn Sie heute durch das EKZ west gehen – worauf achten Sie besonders?
Mir ist wichtig, mit den Menschen im Gespräch zu bleiben. So bekommt man ein gutes Gefühl dafür, was aktuell bewegt und wo es Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Vieles versteht man am
besten, wenn man direkt im Center unterwegs ist.

Wo sehen Sie das größte Potenzial für die kommenden Jahre?
Wir wollen mit dem Stadtteil mitwachsen und gleichzeitig die Attraktivität des EKZ west weiter ausbauen. Es soll ein Ort sein, an dem man im Alltag alles findet, was man braucht – und darüber hinaus auch Angebote, die dem Standort ein eigenes Profil geben.

Was macht für Sie ein gutes Stadtteilzentrum aus?
Ein gutes Stadtteilzentrum ist für mich ein Ort, an den man gerne kommt, weil man weiß, dass man hier vieles auf kurzen Wegen erledigen kann. Im besten Fall ist es ein selbstverständlicher Teil des Alltags – praktisch, angenehm und nah an den Menschen.

„Ein Center funktioniert am besten, wenn man offen miteinander spricht und gemeinsam nach Lösungen sucht“ – Max Stomm

Wie würden Sie den Branchenmix im EKZ west derzeit beschreiben?
Ich finde, dass das EKZ west bereits sehr gut aufgestellt ist, besonders im Bereich der Nahversorgung. Darauf kann man sehr gut aufbauen. Gleichzeitig ist es wichtig, offen für sinnvolle Ergänzungen und neue Ideen zu bleiben.

Was reizt Sie an der Aufgabe als Center Manager besonders?
Mich begeistert die Möglichkeit, Dinge aktiv mitzugestalten. Es ist schön, zu sehen, wenn Ideen und Projekte Realität werden und man am Ende spürt, dass man etwas bewegen konnte. Genau diese Mischung aus Vielfalt, Verantwortung und Gestaltung macht die Aufgabe für mich besonders spannend.

Wie wichtig sind Vertrauen und Verlässlichkeit in einem Center?
Sie sind entscheidend. Gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo man offen, ehrlich und auf Augenhöhe miteinander umgeht. Vertrauen ist eine wichtige Grundlage – mit den Pächtern, aber auch
mit Partnern und Behörden.

Was möchten Sie dem EKZ west in den kommenden Jahren mitgeben?
Mein Ziel ist es, das west gemeinsam mit allen Beteiligten so weiterzuentwickeln, dass es langfristig stark, lebendig und gut aufgestellt bleibt. Ein Ort, an den die Menschen im Stadtteil auch weiterhin gerne kommen.

Vielen Dank für das Gespräch.